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Ernährung

Ernährung

„ Lass das Essen deine Medizin sein und die Medizin deine Nahrung!“ (Hippokrates)

Obst und Gemüse sind gesund, das wissen wir. Wissenschaftler haben in der Zwischenzeit herausgefunden, dass diese Lebensmittel nicht nur Goodies für unseren Körper sind, sondern ihn auch vor Krankheiten schützen. Falsches Essen ist gefährlich, das wissen wir auch. Und gleichzeitig stellt sich die Frage, was eigentlich noch gesund ist.

Im Laufe der letzten hundert Jahre hat sich unsere Ernährung stark verändert. Im Zusammenspiel mit dem heutigen Bewegungsmangel ist sie für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich. Denken wir an Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Osteoporose und Diabetes.

Ernährung früher und heute

Die Hauptnahrung unserer Vorfahren waren frische pflanzliche Nahrungsmittel, sprich Nüsse, Samen, Wurzeln, wilde Getreide, Obst und Hülsenfrüchte. Vollkornnahrung lieferte die Kohlenhydrate und diese enthielten reichlich Nahrungsfasern, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Raffinierte Kohlenhydrate und Zucker kamen nicht vor. Diese Ernährung enthielt auch weit weniger Fett und daher auch viel weniger gesättigte Fettsäuren.

Heute konsumieren wir zwei- bis dreimal mehr gesättigte Fette als ungesättigte. Unsere Vorfahren aßen mageres Wild, welches gesunde Fettsäuren wie EPS und DHS – dazu mehr in einem späteren Artikel – lieferten. Diese Fettsäuren fehlen Zuchttieren heute gänzlich. Ebenso stellen raffinierte Kohlenhydrate einen Großteil unserer heutigen Nahrung dar.

Die Ernährung unserer Vorfahren war wesentlich Vitamin- und Mineralstoff- reicher. Sie lieferte im Vergleich zu heute das Drei- bis Vierfache an Kalzium und Magnesium, weit mehr Nahrungsfasern, Vitamin E und Zink und das Sechsfache an Vitamin C. Darüber hinaus enthielt unsere Nahrung früher zehnmal soviel Kalium wie Natrium, wohingegen wir heute viel mal soviel Natrium wie Kalium essen.

Heute sprechen wir trotz des Überflusses von einer Mangelernährung. Wir essen nämlich Nahrungsmittel, die viel Fett, Protein, Zucker und Salz enthalten und wir versorgen uns nicht mit komplexen Kohlenhydraten, Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralien.

Untersuchungen haben gezeigt, dass

  • viele ältere Europäer an B 12- Mangel leiden
  • viele Kinder zu wenig Folsäure und Zink mit der Nahrung aufnehmen
  • viele junge Frauen an Eisenmangel leiden
  • wir im Laufe unseres Lebens weit weniger Kalzium und Vitamin D aufnehmen als empfohlen

Fünf Hauptfaktoren tragen zu dem oben genannten Problem bei:

  • Die industrielle Verarbeitung raubt unseren Nahrungsmitteln viele wertvolle Nähr- und Faserstoffe.
  • Moderne, intensive Landwirtschaftsmethoden, saurer Regen und Umweltverschmutzung laugen den Boden aus und entziehen ihm wichtige Mineralien.
  • Umweltverschmutzung erhöht unseren Mikronährstoffbedarf erheblich.
  • Wir geben selbst oft falschen Nahrungsmitteln den Vorzug.
  • Alkohol- und Nikotinkonsum, sowie Drogen- und Medikamentenmissbrauch rauben unserem Körper lebenswichtige Mikronährstoffe.

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